Vista Tricks - Der Multimedia Class Scheduler Service
  ist dazu da, zu verhindern, daü das Multimediaerlebnis des Benutzers beeinträchtigt wird, koste es, was es wolle.

Der im Deutschen Multimediaklassenplaner heiüende Dienst verlangsamt gewisse Systemkomponenten, wenn die Soundkarte aktiv ist. So wird die Netzwerkkarte auf ein Maximum von 10000 Interrupts pro Sekunde heruntergeregelt, d.h. schlechtere Latenz und maximaler Durchsatz von etwa 7MB/sec.

Wie wird man das Ding los?

Im Grunde ganz einfach, man geht in die Diensteverwaltung und stellt den Dienst auf "Deaktiviert".
Nur hängt der Dienst "Winaudio" von ihm ab, und er beendet sich also nicht.

Diese Abhängigkeit ist in der Registry gespeichert, im Array HKLM/CurrentControlSet/Services/AudioSrv/DependOnService.
Dort einfach die Zeile mit MMCSS entfernen, neustarten, Dienst wie oben erwähnt auf "Deaktiviert" ändern, und die Performance ist wieder ok.

· 

Zitat:
A propos Netzwerkeinstellungen, da habe ich mich gestern in der Firma aber auch zu Tode aufgeregt, als ich versucht habe mit einem Vista-Notebook eine AdHoc-Verbindung mit einem iPhone aufzubauen (das man im Groüraumbüro auch surfen kann).
Ich hab zwar zu Hause auch Vista, aber das scheint mir ein kleines Manko zu sein, da wollte die Software nicht ganz so wie ich wollte, nach einer Stunde dann hat es funktioniert, könnte aber auch schneller gehn.

PS: Wie löscht man erstellte AdHoc-Netzwerke wieder? Ich hab jetzt leider 3 offen, will aber nur eines haben, kann mir da jemand helfen? Die Dialogbox habe ich beim besten Willen nicht gefunden.

Das Problem kenn ich XD
Das hatte ich auch :D
Du kannst die nicht gewollt löschen. Ich weiss nur nicht mehr wie ich sie weggebracht habe...
Eine Version war glaubich, dass du dich mit diesem Netzwerk direkt von deinem PC, auf dem du sie erstellt hast, verbindest und dann die Verbindung trennst.
Es gibt noch eine andere, falls du das Passwort vergessen hast (wie ich) nur weiss ich die leider nicht mehr. War irgendetwas wie: Neustarten, Netzwerkadapter deaktivieren oder Netzwerkadapter löschen....

In den Einstellungen der Firewall von Windows XP/Vista muü man unter dem Karteireiter Erweitert auch die Netzwerkverbindungen zulassen. Sonst funzt es nicht.

Trotzdem die Firewall aus war, waren die Punkte noch aktiv. Jetzt habe ich sie deaktiviert und alles funzt... sicher. Hoffentlich!

Verschlüsselung ist WPA2 mit PSK.

Danke für die Tips!

P.S.: Trotzdem kann ich manchmal nicht auf meinen PC zugreifen. Irgendwie läuft das Netz nicht stabil. Erst nach einem Neustart klappt es wieder. Internet macht keine Probleme!

Problem mit Netzwerkkarte/DSL, Fehlercode 10
  Moin moin,

ich bin neu hier im Forum und bräuchte mal Euren Rat.
Ich habe seit gestern ein merkwürdiges Problem mit meiner Netzwerkkarte bzw. DSL-Verbindung.

Also, ich fange mal ganz von vorne an.
Der PC ist nagelneu. Alles lief gut. Habe dennoch das System neu installiert, da mich die vorinstallierte Werbung immer nervt.
Habe also Windows Vista Ultimate installiert.
Anschlieüend die Treiber etc.
Alles gut. Internetverbindung funktionierte ohne Probleme.
Dann habe ich Programme wie RealVNC, Netlimiter und DYNDNS Updater
installiert.
PC neu gebootet. Anschlieüend kamen die Meldungen der Benutzerkontensteuerung
das DynDNS nicht gestartet wurde und manuell zugelassen werden muss.
Ich meine, dass seitdem meine Netzwerkkarte nicht mehr richtig funktioniert.
Im Gerätermanager zeigt er mir den Fehlercode 10 an.
Wenn ich die Karte nun deaktiviere und wieder aktiviere funktioniert sie einwandfrei.
Aber nach einem Neustart funktioniert sie wieder nicht mehr. Also wieder deaktivieren und aktivieren
und sie geht wieder.
Was kann das denn bitte sein?
Nun habe ich heute das System komplett neu installiert. Leider besteht das Problem
immer noch.
Habt Ihr vielleicht ein Lösung für mich?

Ach ja, die Netzwerkkarte heiüt Intel 82562V-2 10/100 Network Connection (On Board).
Vielen Dank und Gruü

Don

· 

Zugriff auf administrative Freigaben bei aktivem UAC erlauben
  Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Bei aktiviertem Benutzerkontenschutz (UAC) verweigert Vista lokalen Administratoren ihre Rechte, auf den Rechner über das Netzwerk zuzugreifen.
Das betrifft die administrativen Freigaben (versteckte Freigaben, die mit einem "$" gekennzeichnet sind, weswegen sie manchmal auch Dollar-Freigaben genannt werden) genauso, wie Remoteadministrationstools der Systemverwaltung (MMC-Snap-Ins), oder auch die Möglichkeit, den Rechner remote herunterzufahren. Domänenadministratoren sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.

Wer also in seinem privaten Netzwerk wieder die Möglichkeit haben will, auf die administrativen Freigaben zugreifen zu können, ohne dafür den Benutzerkontenschutz deaktivieren zu müssen, kann unter Beachtung der notwendigen Vorsicht folgende ćnderung an der Registry des Vista-Rechners vornehmen:
man erstellt unter dem Schlüssel
Code: [HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindowsCurrentVersionPoliciesSystem] einen neuen DWORD -Wert mit dem Namen
Code: LocalAccountTokenFilterPolicy und dem hexadezimalen Wert 1.
Nach einem Neustart stehen die administrativen Freigaben, sowie die anderen Möglichkeiten der Remoteadministration lokalen Administratoren wieder zur Verfügung.

Im Anhang die fertige Registrierungs-Datei.

Dass ein lokales Netzwerk heutzutage ohne Internet funktionieren soll, ist also eine "falsche Angewohnheit"?

Diese "Netzwerkidentifikationsschwiergkeiten" treten dann auf, wenn keine Gateway/DNS-Adresse angegeben ist.

Und noch einmal: Dass Vista so "intelligent" ist, finde ich ja auch prinzipiell lobenswert, verstehe es zudem, wenn es mit einer gewissen Netzwerkkonfiguration nicht auf Anhieb zurechtkommt - dann soll es aber die manuell gesetzten Einstellungen respektieren und nicht bei jedem Neustart verwerfen. Wenn man nur dieses zwanghafte "Netzwerkidentifizeren" irgendwie deaktivieren könnte. Ich möchte dich hier nicht provuzieren (kann deinen Standpunkt nachvollziehen), bin nur langsam ziemlich verzweifelt, da dieses Problem sehr einschneidend ist, was den privaten Arbeitsrhythmus angeht :-/

Hättest Du eine Idee, wie man den Netzwerkstandorttypwechsel ("Anpassen" im NFC) von "Öffentlich" zu "Privat" *irgendwie* in den Autostart hineinbekommt? Sobald dies getätigt ist, funktioniert ja alles wieder.

Teil 2
  Windows XP enth?lt die integrierte Update-Routine, die das Betriebssystem auf einen neuen Stand bringt. So weit so gut, aber meistens ist ein Neustart notwendig und wenn man den nicht sofort w?nscht, nerven st?ndig ? alle 10 Minuten - aufpoppende Fenster, die den Neustart des Rechners androhen, wenn man nicht binnen Sekunden einen Button dr?ckt. Wer den PC kurz alleine l?sst, kann damit rechnen, dass das Fenster aufpoppt, der rettende Klick entf?llt und damit der Rechner neu startet und dabei Daten von gerade offenen Applikationen verloren gehen.
Wieso ist bei Microsoft niemand auf die Idee gekommen, den Anwendern die M?glichkeit zu bieten, einfach auf einen ?Ich starte das System neu, wenn ich es will?-Button zu klicken? Die M?glichkeit fehlt selbst in Windows Vista, aber hier kann man immerhin festlegen, dass der n?chste Warnhinweis erst in vier Stunden erscheinen soll, was zumindest f?r eine gewisse Zeit f?r Ruhe sorgt.

Messenger Service

Unter Windows XP war standardm??ig ein Systemdienst aktiviert, der den Namen ?Messenger Service? trug. Diesen Dienst nutzten Spammer aus, um ?ber das Internet bei den Anwendern Werbe-Fenster einzublenden. Die Werbeflut auf die XP-Anwender wurde so gro?, dass Microsoft per Knowledge-Base-Artikel erl?uterte, wie der Dienst deaktiviert werden kann . Mit dem Service Pack 2 wurde der Dienst dann standardm??ig deaktiviert und unter Windows Vista v?llig gestrichen. Eine weise Entscheidung.

Nervt?tende Benachrichtigungseinblendungen

Mal sind es l?nger nicht genutzte Icons auf dem Desktop, mal ist das Netzwerkkabel nicht richtig angeschlossen, und, und, und? Windows ist der Meinung, den Anwender regelm??ig mittels gelber, ballon-f?rmiger Hinweisfenster ?ber der Systray oder anderswo auf der Oberfl?che, irgendetwas mitteilen zu m?ssen. Die meisten Mitteilungen dieser Art sind einfach belanglos und lenken bei der Arbeit ab.

Internet Explorer 6

Das Microsoft sich in den 1990er einen Browser-Krieg mit Netscape leistete, ist ja bekannt. Eine Internet-Explorer-Version jagte die n?chste. Bis schlie?lich Microsoft den Browser-Krieg gewann und 2001 der Internet Explorer 6 erschien. F?nf Jahre lang machte Microsoft anschlie?end keinerlei Anstalten, den Internet Explorer 6 mal zu modernisieren und sich an die Arbeit an einer neuen Version zu machen. In den f?nf Jahren wurde eine Sicherheitsl?cke nach der anderen bekannt. Anwender waren gezwungen, st?ndig Updates zu installieren oder sich dem Risiko angegriffen zu werden auszusetzen. Andere Browser, wie Firefox und Opera, brachten neue Funktionen und verbesserten Browser-Komfort. All dieser Entwicklung zeigte Microsoft f?nf lange Jahre lang die kalte Schulter. Erst 2006 kam dann endlich der Internet Explorer 7 - ein paar Jahre fr?her w?re besser und sicherer gewesen.

Die Registry

In der Registry-Datei speichert Windows immens wichtige Daten ?ber die Systemkonfiguration und das innerhalb einer einzigen Datei. Mit all den damit verbundenen Risiken: Ist die Datei zerst?rt oder ?ndert man an irgendeiner Stelle aus Versehen einen wichtigen Eintrag, dann quittiert dies Windows unter Umst?nden mit einer totalen Arbeitsverweigerung. Nur erfahrenen Anwendern kann empfohlen werden, ?berhaupt die f?r Windows lebenswichtige Registry anzufassen. Das Risiko bleibt immer bestehen, etwas kaputt zu machen.

ActiveX-Controls

Die ActiveX-Technologie hat ihre Urspr?nge in dem in Windows 3.0 enthaltenen OLE (Object Linking and Embedding). ActiveX darf ziemlich viel auf einen Rechner machen und dementsprechend setzen Websites, die ActiveX voraussetzen, Anwender auch Sicherheitsrisiken aus. ActiveX war auch ein Grund daf?r, wieso es Browser-Alternativen zum Internet Explorer anf?nglich so schwer hatten. Mittlerweile haben Website-Betreiber dazu gelernt und die ActiveX-Voraussetzungen f?r den Besuch von Websites existieren kaum noch. Au?er bei Windows Update und WGA.

Quelle

Windows 7 Beta 1 Erfahrungsbericht
  Wer den nun folgenden länglichen Beitrag nicht lesen will, in einem
Satz:

Microsoft hat seine Hausaufgaben gemacht und liefert für den
Heimanwender ein ganz passables, ordentliches und akzeptabel
schnelles Betriebssystem ab.

Nun der erste Test:

Nachdem der Download direkt auf meinen Rechner nicht funktionieren
wollte - es brach auch immer nach manchmal 20, manchmal 50MB ab -
habe ich ihn auf meinem vServer angestoüen und die Datei von dort per
SSH geholt. Dies hat funktioniert, die Downloadrate auf dem vServer
lag bei 6-8MB/s. Da ich gerade zu faul war, meinen Notfallrechner
(Pentium-D 805 2,66GHz, 2GB RAM, 2x 250GB HDD, Onboard-Grafik) zu
aktivieren, habe ich es in einer VM probiert.

-- KONFIGURATION --

Mein Rechner:
iMac 24", 3,06GHz C2D, 4GB RAM, GeForce 8800GS.

Als Virtualisierungssoftware nutze ich VirtualBox 2.1.0 in der PUEL
(Closed Source) Version. Die VM hat folgende Einstellungen:
- 20GB HDD (wachsend)
- 2GB RAM
- 32MB Grafikspeicher
- Intel Pro 1000/MT Desktop Netzwerk; NAT
- Audio: AC97
- PAE aktiviert, VT deaktiviert (mit VT sind die VMs merklich
langsamer)
- USB 2.0 aktiviert
- System: Windows XP 32bit.

Mit dem System auf "Vista" bootete das ISO zwar, blieb aber nach dem
zweiten Füllen des Fortschrittsbalkens stehen. Auf "Windows 2008" kam
ich ein stück weiter - der Balken ging weg - aber beim schwarzen
Bildschirm blieb es stehen. Auf "XP 32bit" hingegen funktionierte es
auf Anhieb tadellos.

-- INSTALLATION --

Die Instllation dauerte (in einer VM!) ca. 30 Minuten, es waren 3
Neustarts fällig, danach lief das System. Und zwar funktionierte
alles, auüer die Grafikintegration. Schon mit dem
Standardgrafiktreiber baute sich die Oberfläche merklich schneller
auf als unter Vista oder gar unter XP mit Standardgrafiktreiber.
Offensichtlich wurde der Framebuffertreiber verbessert.

Die Virtual Box Guest Additions verweigerten zunächst die
Installation mit dem Hinweis, dass diese Windowsversion nicht
unterstützt wird. Nachdem sie im Kompatibilitätsmodus für Windows XP
gestartet wurden, lieüen sie sich aber installieren und beim nächsten
Neustart funktioniert Vollbild- und sogar nahtloser Modus(!). Auch
ist der Bildschirmaufbau schneller geworden. Die Oberfläche läuft
fast so flüssig wie nativ installiert, obwohl das Windows 7 in einer
VM läuft.

Das einzige, was nicht funktioniert, sind die VirtualBox Shared
Folders.

-- BENUTZUNG --

Das erste, was auffällt, ist die neue Aufmachung. Das Design mutet an
wie Windows Vista garniert mit ein paar Spritzern KDE 4. Das
Startmenü ist von Vista 1:1 übernommen worden, was OK ist.
Die neue Task-Leiste funktioniert fast genau wie das Dock von OSX.
Anfangs ist der IE, ein Shortcut zu den "Bibliotheken" sowie der
Windows Media Player in der Taskleiste drin. Ist ein solches Programm
aktiv, erscheint ein Rahmen darum. Wird ein anderes Programm
gestartet oder Fenster geöffnet, so erscheint lediglich sein Symbol
neben den schon vorhandenen. Mit einem Rechtsklick und der Auswahl
"Pin this program to task bar" wird es an dieser Stelle fixiert. Also
genau wie beim Dock in OSX.
Windows 7 erscheint an allen Stellen aufgeräumter und logischer. Der
Benutzer wird nirgends bombardiert, auch Bildschirmmeldungen sind in
sich schlüssiger. Beispiel: Ein Dialog mit der Frage, ob man ein
Browserplugin installieren will. Die Buttons sind nicht mehr "Ja" und
"Nein", sondern "Installieren" und "Nicht installieren". Da sollten
die meisten Dialogbox-Nichtleser auch erstmal innehalten.
A propos innehalten: Die UAC wurde angenehm verringert. Es wird
wirklich nirgends nervig, sondern nur dort gefragt, wo es nicht
anders geht.

Der Explorer wirkt aufgeräumter, wer den Finder von OSX Tiger kennt,
fühlt sich sofort zu Hause. Die neuen Bibliotheken sind ein nettes
Feature, es handelt sich hier um spezielle Ordner ähnlich der
Mac-Brennordner. Heiüt: Alles, was man dort reinwirft, landet nicht
wirklich da drin, sondern lediglich eine Verknüpfung wird dort
angelegt. Dadurch aktualisieren sich diese Bibliotheken auch
automatisch, wenn einer der da drin verknüpften Ordner sich ändert.
Man kann es mit Playlists für Ordner und Dateien vergleichen.

Jetzt fehlen nur noch die von OSX bekannten intelligenten Ordner.

Die Systemsteuerung hat man im groüen und ganzen von Vista
übernommen, jedoch einige nützliche Sachen hinzugefügt. So kann man
jetzt die Schrift und Bedienelemente beliebig vergröüern, was
nützlich ist, wenn man einen Monitor mit hoher DPI-Zahl benutzt.
Dabei wird nichts eckig und kantig. Die MS-eigenen Programme passen
sich mittlerweile daran an, Fremdanbietersoftware habe ich noch nicht
getestet.

Von der Bedienung her sage ich selbst als Mac-Nutzer: Hier hat MS
stark aufgeholt.

Zusammen mit den Windows Live Essentials und OpenOffice hat der
durchschnittliche einfache Heimanwender alles, was er benötigt, um
die Standard-Aufgaben am Rechner zu machen.

-- LEISTUNG --

Auch hier hat MS seine Hausaufgaben gemacht. Ich konnte zwar die
Netzwerkperformance nicht testen, da immer "Unbekannter Fehler"
kommt, wenn ich auf eine Samba-Freigabe meines Host-Systems oder
einen VirtualBox Shared Folder zugreifen will, aber die übrige
Performance ist trotz "nicht-klassischer" Oberfläche mit der von XP
zu vergleichen. Der Aufbau geht flink vonstatten, sogar Animationen
laufen trotz in der VM fehlender 3D-Unterstützung ganz flüssig. Wenn
irgendwas ruckelt bzw. hakelt, wie verschieben von Fenstern, dann
rührt das daher, dass das ganze in einer VM läuft.

-- FAZIT --

Vom ersten Eindruck her wird Windows 7 das, was Vista hätte werden
sollen. Auch wenn vieles von OSX oder KDE bekannt ist, gilt doch das
geflügelte Wort "Lieber gut nachmachen als schlecht selbermachen".
Und gut nachgemacht sind die Funktionen tatsächlich. Windows 7 ist
tatsächlich ein Kandidat, der auf meiner Bootcamp-Partition landen
könnte. Natürlich stehen noch weitere Tests an, aber der erste
"System only"-Test wurde schonmal gut gemeistert.

Bluescreen Analyse mit den Debugging Tools
  Wenn eine Bluescreen erscheint ist erstmal guter Rat teuer. Liegt es an einer defekten Hardware oder einen Softwarefehler? Das lässt sich oftmals nicht so klar aus der Meldung herauslesen, bzw. ist das Neustarten bei einem Ausnahmefehler aktiviert, dann bekommt man die Bluescreen gar nicht oder nur sehr kurz zu Gesicht.

Startet der Rechner einfach neu, dann sollte man zunächst zur Fehlerdiagnose diese Funktion abstellen. Dies wird unter Vista oder XP in der Systemsteuerung unter System -> erweiterte Systemeinstellungen -> Erweitert im Bereich Starten und Wiederherstellen erledigt. Hier das "Automatische Neustarten" deaktivieren.

Wer jetzt viel Glück hat, kann aus der wieder auftretenden Bluescreen einen Hinweis auf eine Systemdatei herauslesen. Ist hier aber dennoch auüer einige Speicherbereiche und einer ominösen Meldung nichts klar abzuleiten, dann gibt es zunächst einen zweiten Anhaltspunkt, die Systemprotokolle.

Diese findet Ihr unter der Systemsteuerung, Verwaltung, Ereignisanzeige. In der Rubrik System werden alle Fehler aufgezeichnet. Sucht den Bereich nach dem Datum und Uhrzeit, wo eben die Bluescreen aufgetaucht ist. Wenn Ihr hier rote Warnsymbole findet seht Euch diese an. In der Regel steht danach als Ereignis, dass das System unerwartet neu gestartet wurde.

Gibt das auch keinen Aufschluü über einen Fehler, gibt es noch den Weg über einen Debugger. Hierzu müsst Ihr die Devtools von Microsoft installieren. Diese findet Ihr unter folgender URL:

http://www.microsoft.com/whdc/devtoo...g/default.mspx

Haltet Euch bei der Auswahl des Programmpaketes bitte an die Version Eures Betriebssystems. Wenn Ihr ein 64bit System verwendet , dann auch bitte die Tools in der 64bit Version herunterladen und installieren.

Windows legt einen sogenannten Crashdump (Spiegeldatei aus dem RAM zum Zeitpunkt des Crashes) unter dem Verzeichnis /windows/Minidump ab. Diese Datei endet mit *.dmp . Startet nun das Programm WinDbg (bitte als Systemadministrator, also bei nicht Homeversionen Rechtsklick und "als Admin ausführen") und klickt auf File -> Symbol File Path . Das verzweigen wir dann online (eine Internetverbindung muss bestehen), indem wir in das darauf folgende Fenster folgende URL eingeben:

Code: srv*c:cache*http://msdl.microsoft.com/download/symbols; Jetzt können wir mit der Analyse beginnen. Klickt hierfür auf File -> Open Crash Dump und wählt Eure *.dmp Datei unter /windows/Minidump aus. Die Frage ob das im Workspace gespeichert werden soll könnt Ihr mit "No" beantworten. Dann läuft der Debugger los. Es dauert einwenig, bis er den ersten kurzen Durchlauf hat. In meinen Beispiel lese ich dann hier folgendes Ergebnis:

Code: Use !analyze -v to get detailed debugging information.

BugCheck D1, {0, 2, 1, fffffa6000da50ec}

Unable to load image SystemRootsystem32DRIVERSxyz.sys, Win32 error 0n2 Ein erster Hinweis auf das Programm, das vermutlich damit zu tun haben könnte, mit meinem Virenscanner.

Weiter unten steht noch ein zweiter Hinweis:

Code: Unable to load image SystemRootsystem32DRIVERSRtlh64.sys, Win32 error 0n2 Dies deutet auf den Bereich der Netzwerkkarte hin. Klickt nun auf den im Ausgabefenster angezeigten Link !analyze -v . Jetzt kommen detailierte weitere Hinweise. Die Ausgabe kann auch einen Moment dauern.

Jetzt sehe ich in meinem Beispiel folgende Ausgabe:

Code: DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL (d1)
An attempt was made to access a pageable (or completely invalid) address at an
interrupt request level (IRQL) that is too high.  This is usually
caused by drivers using improper addresses.
If kernel debugger is available get stack backtrace.
Arguments:
Arg1: 0000000000000000, memory referenced
Arg2: 0000000000000002, IRQL
Arg3: 0000000000000001, value 0 = read operation, 1 = write operation
Arg4: fffffa6000da50ec, address which referenced memory

Debugging Details:
------------------

WRITE_ADDRESS: GetPointerFromAddress: unable to read from fffff80002276080
 0000000000000000

CURRENT_IRQL:  2

FAULTING_IP:
ndis!ndisMSendCompleteNetBufferListsInternal+dc
fffffa60`00da50ec 488916          mov    qword ptr [rsi],rdx

CUSTOMER_CRASH_COUNT:  1

DEFAULT_BUCKET_ID:  VISTA_DRIVER_FAULT

BUGCHECK_STR:  0xD1

PROCESS_NAME:  xyz.exe Der Prozess Name in diesem Fall gibt nun nen Hinweis, welches Programm wohl am Fehler beteiligt war.

An der Stelle hat man nun die Möglichkeit, weiter auf Fehlersuche zu gehen. Ich habe selbst einen veralterten Netzwerktreiber installiert gehabt, der vielleicht zusammen mit dem kürzlich installieren Vista Servicepack1 nicht richtig zusammenarbeitet und mein Virenscanner an der Stelle crasht. Ich habe nun den Treiber aktualisiert. Tritt die Bluescreen nocheinmal auf, ist der nächste Weg, den Hersteller des Scanners zu kontaktieren.

Ich hoffe Euch damit ein paar wertvolle Tipps für eine systematische Fehlersuche gegeben zu haben.

Liebe Grüüe,
Euer
Gargi